Über das Projekt: Sport in nordirakischen Flüchtlingslagern

Alternative Sport – Stärkung für Körper und Seele
Sport und Bewegung sind meine Passion. Besonders im Mannschaftssport, wenn ein Team sich zusammenfindet und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeitet, erlebe ich Bewegung immer wieder als stärkend und heilsam für Körper und Seele.

Als Personal-Trainer setze ich auf diese positive Kraft des Sports und möchte diese auch Menschen zugänglich machen, denen die nötigen finanziellen und organisatorischen Mittel fehlen. Daher habe ich mein Projekt „Sport in nordirakischen Flüchtlingslagern“ ins Leben gerufen.

Ich bin der Meinung, dass Sport, der Spaß an körperlicher Bewegung und die Erfahrung, Teil eines Teams zu sein, Menschen überall positiv stützen können. Diese Erfahrung sollte nicht allein denen vorbehalten sein, die sich Schuhe, Kleidung oder Beiträge für Fitness-Studios und Sportvereine leisten können.

Daher ist es mir ein großes Anliegen, in den Flüchtlingslagern Strukturen zu schaffen, in denen die Bewohner bei verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten wie Fußballspielen oder Klettern zumindest für eine kleine Weile auf andere Gedanken kommen und ihrer belastenden Lebenssituation etwas entgegensetzen können.

Das Projekt
Mein Projekt ist Teil eines Förderprojekts der Caritas, das insgesamt 11 Camps mit ca. 250.000 Menschen (davon 80.000 Kinder) in Nordirak betreut. Mein Angebot richtet sich an die Bewohner dieser Flüchtlingslager und insbesondere an Mütter und Kinder. Geplant sind Fußballplätze und Klettermöglichkeiten, in denen sich vor allen Dingen die Kinder gefahrlos austoben können.

Um mir einen ersten Eindruck der Begebenheiten in den Lagern zu verschaffen, werde ich Anfang Dezember (Start 06.12.) für 4-5 Tage vor Ort sein. Geld- und Sachspenden verschiedener Sponsoren wie z.B. Allianz, Simex oder Caritas ermöglichen es mir, die nötige Kleidung, Sportartikel wie Fußbälle und Trikots zur Verfügung stellen zu können.

Dokumentation und Fotos
Auf beyourself-pt.de wird es in den kommenden Tagen weitere Informationen zum Projekt geben. In ausführlichen Reiseberichten und mit Fotos werde ich meine Eindrücke festhalten und den Fortschritt des Projekts dokumentieren.

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Projekt!

Video: Die Problematik der Aufnahme der vielen Flüchtlinge

Weitere Infos